Fußtour BOD 13.09.2014

Der Wettergott hatte es gut gemeint mit den diesjährigen Organisatoren der Blasorchester-Fußtour: Carolin und Thomas hatten inständig auf gutes Wetter gehofft für die von Ihnen geplante Wanderung und wurden wirklich nicht enttäuscht von Petrus, denn die Sonne schien strahlend vom Himmel....

Gegen 13 Uhr trafen sich die wanderwilligen Musiker im Proberaum, wo es die ersten „Stärkungsmittel“ in Form von Bier und Sekt gab; es wurde ein Bollerwagen mit vielen Köstlichkeiten wie Würstchen, Kuchen und Süßigkeiten gepackt und schon folgt der erste Höhepunkt des Tages: jeder Wanderer wurde in eine Gruppe gemäß seines Instrumentes eingeteilt. Diese Gruppen erhielten umgehend ein Aufgabenblatt, welches bis zum Abend erledigt werden musste. Hier fanden sich Aufgaben wie z.B.: welche Nummer hat das Lied von Earth, Wind and Fire im Notenschrank oder „Dichte oder komponiere ein Lied über das BOD“ und trage dies heute Abend mit der ganzen Gruppe vor .... Die Verlierer-Gruppe, das war allen klar, würde die Fußtour im nächsten Jahr organisieren müssen. Also bitte alle schön anstrengen!

Nun konnte es endlich losgehen. Zunächst mit Bollerwagen und voller Beschallung durchs Dorf. Nicht schlecht haben einige Anwohner und vorbei fahrende PKWs über die seltsame Prozession gestaunt!

In Hove, beim Bauer Franz, gab es dann den ersten Halt: Kaffee und Kuchen wurden gerne verzehrt und das eine oder andere Schnäpschen fand auch seinen Abnehmer. Von hier aus dann weiter Richtung Bechen auf dem wunderbaren Waldweg entlang der Dürsch. Von rechts und links hörte man die „Gegner“ der anderen Gruppen wispern und lachen. Besonders die Gesangsaufgabe hatte es in sich, man will sich ja nicht vor den anderen blamieren!

In Bechen, vor der Tierarztpraxis, gab es dann die zweite Station. Hier mussten die Gruppen dann Geschicklichkeits-Wettbewerbe wie Zwillingslaufen (bei zwei Gruppenmitgliedern wurden jeweils ein Bein mit einem Bein des anderen anhand eines Schals verbunden) oder Negerkuss-Wettessen. Ganz fies: ein Negerkuss enthielt jeweils eine untypische Füllung: Senf oder Mayonnaise. Mensch war ich froh, dass George für unsere Gruppe angetreten war und nicht ich.

Ein Highlight jagte auf dieser Tour wirklich das nächste: pünktlich zum vereinbarten Termin fuhr ein großes Pferde-Gespann mit Planwagen vor und wir alle nahmen im Wagen Platz. Getränke und Verpflegung natürlich mit an Bord und los ging es durch unser wunderschönes Bergisches Land! Ich weiß nicht mehr genau wie lange diese Kutschfahrt dauerte, aber ich weiß, dass wir auf dieser Fahrt soviel gelacht und gesungen haben, dass selbst die Autofahrer, die unser Gefährt nicht überall sofort überholen konnten, ihren Spaß an uns hatten.

Irgendwann war diese Fahrt aber dann zu Ende und wir kamen am Abschlussort an, dem traumhaften Anwesen von Familie Menke mit Laube, Grillplatz und vor allem, dem großen Pool. Zunächst wurde das Abendessen serviert und nachdem sich alle gesättigt hatten und auch immer mehr Nachzügler eingetroffen waren, begann der lockere Teil des Abends: gemütlich am offenen Kamin stehen, Sektchen oder Bierchen trinken, die letzten Strophen des Gruppen-Liedes texten und für die ganz Mutigen: ein Sprung in den Pool. Dazu muss man erklären, dass es tagsüber wirklich sehr sonnig und angenehm warm war, es nach Sonnenuntergang aber empfindlich kalt geworden war.... Das hielt die ganz harten unter uns wie Norbert, Moni, Thomas, Florian und Alfons aber nicht vom Sprung ins Wasser ab. Hut ab! Daneben gab es aber dann auch unfreiwillige Schwimmer: dem Geschrei nach haben Diana und Caro nicht ganz freiwillig gebadet, sonst hätten sie wahrscheinlich auch rechtzeitig ihre Jeans gegen Badeanzüge getauscht. Wie gut, dass der offene Kamin nasse Klamotten relativ schnell wieder getrocknet hat!

Zum Abschluss mussten dann alle Gruppen antreten und ihr BOD-Lied vortragen. Ich will gar nichts über die gesanglichen und textlichen Qualitäten der einzelnen Register sagen, nur so viel: verloren haben die Tuben und Trompeter, obwohl sie mit ihrer Variation von „Atemlos“ von Helene Fischer sicher ganz genau im Trend der Zeit lagen......

Also Jungs, dann müsst ihr euch aber schwer anstrengen, wenn ihr eine so tolle Fußtour wie dieses Jahr hinkriegen wollt!